
Es ist gut, vor der Wahl kein Geheimnis darum zu machen, was nach der Wahl möglich ist. Der Ansatz der CDU (Wegner) war bis vor kurzem, allen möglichst viel zu versprechen, jetzt kommt sie (Evers) damit, dass einer vernünftig sein müsse, beschweigt aber, was sich ändern müsse. Es ist zumindest denkbar, dass Grüne und SPD beide an einem Senat nach der Wahl beteiligt sein könnten. Was heißt das bei einem für 2026 und 27 bestehenden überdimensionierten Landeshaushalt? Was heißt das für 2028 und 29 und den dafür zu entwickelnden Doppelhaushalt? Auch ein anderes Thema wird eine Rolle spielen: Kurz vor dem Roten Tisch gibt der Untersuchungsausschuss über die Missstände bei der Fördermittelvergabe in der Kulturverwaltung seinen Abschlussbericht im Abgeordnetenhaus ab. Eine gute Gelegenheit, Nachfragen zu stellen und Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Bewertung zu besprechen.