
Mit der Verkündung der (richtigen) Pläne, Verteidigungsausgaben möglichst zusammen mit der EU weitgehend aus der Schuldenbremse und dem EU-Stabilitätspakt auszunehmen und ein Sondervermögen Infrastruktur aufzulegen, sprangen die Zinssätze nach oben. Wenn es umgesetzt wird, werden sie vermutlich noch einmal steigen. Deutschland muss dann langfristig ungefähr ein Prozent mehr für Staatsbonds bezahlen. Das läuft auf etwa 43 Milliarden Euro mehr Ausgaben im Staatshaushalt hinaus.
Deshalb ist es wichtig:
(i) möglichst viel der Infrastrukturfinanzierung mit Darlehen und nicht mit Zuschüssen vorzunehmen sowie
(ii) alle Investitionen an nachhaltigem Wachstum auszurichten.
Denn eine alte Lehre besagt: Aus Schulden kann man am ehesten herauswachsen!