Einladung: Der 61. Rote Tisch
Einladung: Der 61. Rote Tisch

Einladung: Der 61. Rote Tisch

Mehrtägige Großveranstaltungen haben in Berlin immer publizistischen Gegenwind. Den Medien und vielen Interessensgruppen fällt immer ein Problem ein, was auf jeden Fall finanziell großzügerer behandelt werden müsse als bisher, bevor man an so etwas Großes und Teures denken könne. Es ist aber auch der umgekehrte Ansatz denkbar: es gibt Großveranstaltungen, zu deren Gunsten eine Prioritätsentscheidung gut und richtig ist, weil die Veranstaltung der Stadt viel bringt und das ausgegebene Geld in ein neues Stadtbild und Infrastrukturen fließt. In Paris bei den letzten Olympischen Spielen ist das Stadtbild vorbildlich verbessert worden, bei den Olympischen Spielen in London gelang es erstmals, das „Unternehmen Olympia“ nicht zu einem Verlustgeschäft werden zu lassen. Mit Olympischen Spielen 2040 oder 2044 in Berlin strebt die Olympiainitiative das beste von beiden Ansätzen für Berlin an. Ist das möglich? Kann das gelingen? Was spricht dagegen? Darüber spreche ich mit dem ehrenamtlichen Olympiabeauftragten Berlins, Kaweh Niroomand. Er war in seiner aktiven Zeit ein sehr guter Volleyball-Spieler und verfügt über eine große Erfahrung als Sportmanager im Verein und im Deutschen Olympischen Sportbund.