Neues Leben für den Steglitzer Kreisel!

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Der Steglitzer Kreisel ist eines der Wahrzeichen des Berliner Südwestens. Der Gebäudekomplex umfasst neben dem weithin sichtbaren Turm auch den Sockelbereich mit Mietwohnungen, Hotel, Einzelhandel sowie ein Parkhaus und eine große Bushaltestelle.

Der Turm diente bis 2007 als Verwaltungssitz und stand dann leer. Das Land Berlin beseitigte den Asbest und verkaufte den Turm 2016 an die CG Gruppe AG. Bereits 2015 war der Sockelbereich von einem privaten Vorbesitzer an die CG Gruppe verkauft worden, welche das gesamte Areal sanieren wird. In einem ersten Schritt werden ab April 2018 der Turm, das Parkhaus und die Fassade des Sockelbereichs bis 2021 umgestaltet. Der gesamte Turm wird entkernt und 329 Eigentumswohnungen auf 30 Etagen eingebaut. Für die Neugestaltung der Fassade im Sockelbereich soll mit einem Künstler zusammengearbeitet werden.

Anschließend wird bis 2024 auch der Sockelbereich im Inneren neugestaltet und saniert. Das Parkhaus ist auch während der Bauphase öffentlich nutzbar, der unterirdische Teil steht ab 2021 nur noch den Wohnungseigentümern zur Verfügung. Auch bleiben die Mietwohnungen im Sockelbereich erhalten.

Für den Umbau des Turms wird ein Kran auf das 120m hohe Dach gehoben. Dazu steht derzeit ein 1.000 Tonnen schwerer Autokran auf der Schloßstraße vor dem Steglitzer Kreisel. Mit Hilfe des Krans wird ein kleinerer Kran auf das Dach gehoben. Bis zum Ende der Arbeiten am Kran ist die Schloßstraße vor dem Steglitzer Kreisel beidseitig nur einspurig befahrbar. Ende Mai wird hoffentlich der Autokran vor dem Kreisel abgebaut, ab dem 28. Mai soll die Schloßstraße für Autofahrer wieder zweispurig befahrbar sein und die Fußgänger und Radfahrer können wieder den Bürgersteig und den Radfahrstreifen nutzen. Die während der Sperrung verlegten Bushaltestellen in der Schloßstraße sind ab Anfang Juni ebenfalls an ihrer alten Stelle. Ende 2021 wird der Autokran wieder kurzzeitig aufgebaut, um den Kran von dem Dach des Turms herunter zu heben.   

Für den Umbau des Turmes ist eine Schwerlastbühne über der Schloßstraße vor dem Kreisel geplant, die in etwa bis zur Straßenmitte reicht. Während der Bauphase kann der Verkehr unter der Plattform ungehindert fließen. Lediglich für die Anlieferung von Baumaterial wird kurzzeitig eine Spur in Richtung Innenstadt für die Dauer des Entladens nicht nutzbar sein.